Oberliga West: Löwen verlieren zuhause gegen Bad Nauheim
Im direkten Vergleich mit den Nachbarn unterliegen die Löwen Frankfurt unterliegen mit 2:4. Trotz eines finalen Schlussspurts reicht es am Ende nicht für eine Überraschung.
Wieder mussten die Löwen Frankfurt im Kampf um die Playoffplätze eine ganz bittere Niederlage einstecken – und das ausgerechnet erneut in einem Derby. Nach umkämpften 60 Eishockey-Minuten verließen die Rote Teufel aus Bad Nauheim als Sieger das Eis-Oval. 2:4 endete das dritte Rhein-Main-Derby in dieser Saison aus Sicht der Löwen. Die Frankfurter rutschen auf den vierten Tabellenplatz ab.
Dabei hatten die Hausherren den leicht besseren Start, nutzten eine doppelte Überzahl zur Führung: Ryan Fairbarn schoss die Scheibe vor’s Tor, wo Alex Althenn Gold richtig stand und den Puck ins Tor lenkte (4. Min.). Die Löwen gingen mit 1:0 in Führung.
Der Beginn des Spiels war durch viele Strafminuten bestimmt, so dass sich viele Powerplays ergaben. Ein solches nutzen dann auch die Gäste. In der 17. Minute saßen Kevin Thau und Christopher Kasten – beide wegen Halten – in der Kühlbox. Das daraus resultierende Übergewicht machten sich die Roten Teufel zu Nutze und erzielten durch Kevin Lavallee den etwas kuriosen Ausgleich. Drei Frankfurter versuchten die Scheibe abzuwehren, erst im dritten Versuch schob Lavallee die Scheibe über die Linie. Dieses 1:1 war gleichzeitig auch der erste Pausenstand.
In der 32. Minute waren die Löwen wieder ein Mann weniger – Roland Mayr saß auf der Strafbank -, als die Bad Nauheimer das 2:1 durch Dylan Stanley machten. Und nur zwei Minuten später sorgte Tobias Schwab mit einem schnellen Direktschuss vom Bully für die Vorentscheidung.
Nach der zweiten Pause kamen die Gäste aus der Wetterau erneut direkt zum Zug. Nach 63 Sekunden jubelten die Spieler des EC Bad Nauheim erneut: Michael Maaßen erzielte nach Vorarbeit von Kevin Lavallee das 4:1. Das Spiel verlor jetzt an Fahrt, doch nach dem Schock warfen die Löwen noch einmal alles nach vorne und wurden knapp drei Minuten vor Schluss mit dem 2:4 belohnt. Ein Penalty kurz darauf sorgte noch einmal für Hochspannung bei den 6.393 Zuschauern. Löwen Verteidiger Ryan Fairbarn scheiterte aber am Teufel-Goalie Markus Keller.
Der finale Schlussspurt der Löwen blieb ohne weitere Erfolgserlebnisse, so dass die Hausherren erneut den Kürzeren zogen. Nach dem Spiel sagte Kevin Thau: “Wir müssen den Arsch zusammenkneifen und 60 Minuten Hockey spielen. Sonst wird das nichts mit einem Platz unter den ersten Vier.” Die nächste Möglichkeit dies zu tun und ihr Können unter Beweis zu stellen, hat die Mannschaft am Freitag beim EHC Dortmund.
Das nächste Heimspiel der Löwen ist dann am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr gegen die Kassel Huskies.
Löwen Frankfurt – Rote Teufel Bad Nauheim 2:4 (1:1, 0:2, 1:1)
- 1:0 (03:33) Alex Althenn (Ryan Fairbarn, Thomas Schenkel) PP2
- 1:1 (16:38) Kevin Lavallee (Dylan Stanley, Landon Gare) PP2
- 1:2 (31:38) Dylan Stanley (Kevin Lavallee) PP1
- 1:3 (33:52) Tobias Schwab (Landon Gare, Alexander Baum)
- 1:4 (41:03) Michel Maaßen (Kevin Lavallee)
- 2:4 (57:07) Roland Mayr (Christopher Kasten, Martin Schweiger)
Strafen: Frankfurt 20 – Bad Nauheim 18.
Zuschauer: 6.393.
Quelle: Löwen Frankfurt – Pressemeldung
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