Oberliga West: Löwen unterliegen den Huskies
Im ersten Abschnitt starteten die Löwen konzentriert in das Hessenderby voller toller Kulisse. Trotz ausglichenerer Schussbilanz hatten die Löwen klare Vorteile und dominierten die Partie zunächst. Logische Konsequenz dieser guten Phase war das 1:0 aus Sicht der Löwen durch Daniel Sevo (7. Min.).
Auch danach blieben die Löwen am Drücker und die überlegene Mannschaft. In der siebten Spielminute durften die rund 500 mitgereisten Löwen Fans dann auch zum zweiten Mal jubeln, als Jan Bartas (17.) platzierter Schuss im Netz landete.
Im zweiten Abschnitt waren die Löwen weiterhin die Mannschaft, die das Spiel kontrollierte. Bis zu einer Szene, die das Spiel fortan drehte. Aus bester Position vergaben die Löwen die klare Chance zum 3:0, im unmittelbaren Gegenzug konnte Michael Christ (26.) die Unordnung in der Löwen Abwehr ausnutzen und erzielte den Anschlusstreffer.
Und jetzt waren die Schlittenhunde auf einmal obenauf. Aus dem Gewühl erzielte Marek Vorel den Ausgleich (29.). Danach musste ein Löwe auf die Strafbank und Sven Valenti traf zum 3:2, was die Partie völlig auf den Kopf stellte.Kurz danach nahm Löwen Coach Clayton Beddoes eine Auszeit, die auch wirkte, denn in der Folge wirkten die Löwen wieder stärker. Und drei Minuten vor der Pause gelang Alex Althenn (38). durch einen gezielten Schuss ins Eck.
Im Schlussabschnitt fing ging es zunächst ausgeglichen weiter und die Löwen hatten die erste gute Chance. Kurz darauf mussten die Löwen allerdings den erneuten Führungstreffer der Huskies durch Christoph Koziol hinnehmen. Damit nicht genug, denn Christoph Koziol gelang wenig später das 5:3 (47.) und Semen Glusanok erhöhte sogar auf 6:3 (48.). Von diesem Schock erholten sich die Löwen nicht mehr und so blieb es bis zum Schluss beim Drei-Tore-Vorsprung der Nordhessen.
Am kommenden Sonntag steht für die Löwen das Heimspiel gegen den EV Duisburg auf dem Programm. Die Partie beginnt um 18:30 Uhr. Tickets gibt es im Löwen Ticket-Shop.
Kassel Huskies – Löwen Frankfurt 6:3 (0:2, 3:1, 3:0)
- 0:1 (06:55) Daniel Sevo (Kevin Thau, Marvin Bauscher)
- 0:2 (16.49) Jan Barta (Simon Barg, Alex Althenn)
- 1:2 (25:41) Michael Christ (Daniel Reiss, Petr Sikora)
- 2:2 (28:57) Marek Vorel (Christoph Koziol)
- 3:2 (32:45) Sven Valenti (Peter Sikora, Michael Christ) PP1
- 3:3 (37:03) Alexander Althenn (Simon Barg)
- 4:3 (44:40) Christoph Koziol (Stephane Robitaille, Artyom Kostyrev)
- 5:3 (46:41) Christoph Koziol (Stephane Robitaille, Marek Vorel)
- 6:3 (47:53) Semen Glusanok (Marc Roedger, Jiri Mikesz)
Strafminuten: Kassel 6 – Frankfurt 10 + 10 (Breiter).
Zuschauer: 6.100.
Quelle: Löwen Frankfurt – Pressemeldung
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