Oberliga West: Huskies setzen gegen Ratingen auf ihre Fans
Am Ende waren sich viele einig. Da war mehr drin am Freitag und man hat sich in erster Linie selbst um die Punkte gebracht. Auch wenn der EHC Dortmund unangefochtener Spitzenreiter der Liga ist und sich bis dato noch keinen Fehltritt erlaubte, so waren die Huskies am Freitag über weite Strecken zumindest ebenbürtig, wenn nicht sogar tonangebend, aber bei erneut fünf Gegentoren (plus ein Empty-Net-Goal) ist es halt schwer, Punkte aus einer Partie zu entführen. Doch es war nicht nur die Anzahl der Gegentore an sich, es war vielmehr die Art und Weise, wie die Gegentore zustande gekommen sind.
„Von sechs Gegentoren waren fünf vermeidbar, vier Gegentreffern gingen individuelle Fehler voraus. Wenn Du solche Fehler in dieser Masse machst, gewinnst Du kein Spiel, schon gar nicht gegen ein Top Team. Es kann nicht angehen, dass wir auswärts mindestens acht Tore schießen müssen, um zu punkten. Wir haben uns wieder um den eigentlich verdienten Lohn gebracht, aber es hilft jetzt nicht, aus der Haut zu fahren oder in Hektik zu verfallen. Wir müssen zusehen, dass wir die Fehler sofort abstellen“, so Daniel Lammel, Sportlicher Leiter der Huskies, der sichtlich angefressen aus Dortmund zurückkehrte.
Einen Freifahrtsschein dürfte nach 25 Gegentoren aus fünf Spielen und sechs von möglichen 15 Punkten keiner mehr haben.
Fakt ist, dass die Huskies nach dem ersten Drittel der Endrunde der Oberliga West auf einem Tabellenplatz stehen, auf dem sie nach Abschluss aller 14 Spiele auf gar keinen Fall stehen wollen, auf dem sie aber durchaus stehen könnten, wenn sie es nicht schaffen, über die vollen 60 Minuten voll konzentriert zu spielen. Natürlich darf man hierbei nicht außer Acht lassen, dass zwei der drei Niederlagen gegen die Top Teams aus Dortmund und Bad Nauheim verbucht wurden, allerdings darf dies nicht als Entschuldigung gelten, denn beide Spiele hätten ohne die Nachlässigkeiten gewonnen werden können, was die Ausgangssituation vor dem Sonntagsspiel komfortabler gemacht hätte.So ist ein Sieg am kommenden Sonntag für die Huskies schon beinahe Pflicht, will man nicht in die Situation geraten, einen gehörigen Abstand auf Platz vier wettmachen zu müssen.
Ab 18:30 Uhr haben die Huskies die Gelegenheit, wieder zurück in die Spur zu kommen, wenn die Ratinger Ice Aliens zu Gast in der Kasseler Eissporthalle sind. Die Mannschaft von Coach Larry Suarez belegt derzeit punktgleich mit den Huskies Platz sechs in der Tabelle. Schon in der Vorrunde hat das Team bewiesen, dass es durchaus dazu in der Lage ist, den Huskies Paroli zu bieten. Denkbar knapp mit 3:2 bzw. 5:3 gewannen die Huskies die Partien, wobei der Heimsieg bekanntlich für die Ice Aliens gewertet wurde.
„Die Mannschaft ist sich bewusst, dass sie jetzt in der Bringschuld ist. Sie braucht jetzt vor allem Rückendeckung und bedingungslose Unterstützung von den Rängen, dann bin ich mir sicher, dass die Jungs wieder in die Erfolgsspur zurückkehren werden.“Als besonderes Bonbon haben sich die Huskies mit ihrem Medienpartner, der HNA, etwas Besonderes einfallen lassen. Inhaber der HNA-Abo-Card erhalten am Sonntag freien Eintritt im Stehplatzbereich.
Tickets in allen Kategorien gibt es noch im Vorverkauf, online sowie an der Abendkasse.
Quelle: Kassel Huskies – Pressemeldung
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