EBEL: Red Bulls in Ljubljana diesmal mit zwei Punkten nach Verlängerung
Was für ein offener Schlagabtausch in Ljubljana! Beim Spiel der Erste Bank Eishockey Liga zwischen dem HDD Tilia Olimpija Ljubljana und dem EC Red Bull Salzburg fielen in den ersten 40 Minuten Tore am laufenden Band. Entschieden wurde die Partie erst in der Verlängerung, in der die Red Bulls diesmal mit 6:5 die Oberhand behielten.
Und auch den Anfang machten die Red Bulls. Thomas Raffl brachte sein höchst motiviertes Team, das ohne den verletzten Erik Reitz und Rob Davison, der noch auf sein Visum wartet, auskommen musste, früh in Führung. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten, es dauerte nur zwei Minuten. Dann holte Steve Regier die Führung zur ück, danach überstanden die Salzburger ein fünfminütiges Unterzahlspiel, nachdem Andreas Kristler wegen hohen Stocks mit 5min+Spieldauerstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde. Kurz vor der ersten Pause trafen die Slowenen dann doch noch zum neuerlichen Ausgleich.
Im zweiten Abschnitt sollten sogar fünf Tore fallen. Die Red Bulls zogen nach Toren von Doug Lynch und Robbie Earl, der nach einem schönen Pass von Matthias Trattnig und anschließendem Solo in Unterzahl traf, auf 4:2 davon. Aber die Hausherren gaben sich damit nicht zufrieden, stellten nach einem Doppelschlag innerhalb von nur einer Minute zum dritten Mal den Ausglich her. In der 40. Minute aber netzte Steve Regier, der seit seinem Comeback vor sechs Runden immer besser in Form kommt, zum zweiten Mal ein und sicherte somit die 5:4-Pausenführung nach 40 Minuten. Im dritten Abschnitt wurden beide Teams vorsichtiger, es gab weniger Strafen und weniger Tore.
Eines fiel dann aber doch, Ljubljanas Doppeltorschütze Ziga Pance schoss die Hausherren bereits in der 46. Minute in die Verlängerung, denn danach sollten in der regulären Spielzeit keine weiteren Tore mehr fallen. Wie schon vor drei Wochen in Ljubljana ging es also auch diesmal wieder in die Verlängerung, doch diesmal hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Daniel Welser traf nach nur 24 Sekunden zum entscheidenden sechsten Tor und sicherte den Red Bulls mit dem fünften Sieg in Folge zwei wichtige Auswärtspunkte, womit die Red Bulls auch den zweiten Tabellenplatz, den sie erst in der letzten Runde erstmals in dieser Saison eingenommen hatten, beibehalten.
Weiter geht es in der Erste Bank Eishockey Liga erst wieder am kommenden Freitag, dann allerdings geht es bis zum zweiten IIHF International Break, in dem auch das Red Bulls Salute in Salzburg und Wien steigt, Schlag auf Schlag. Den Anfang machen die UPC Vienna Capitals in der Salzburger Eisarena, insgesamt gilt es fünf Spiele in zehn Tagen zu bestreiten.
Quelle: Red Bull Salzburg – Pressemeldung
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