Die Linzer Serie ist zu Ende
Nach 14 Spielen in Folge, in denen die EHC LIWEST Black Wings Linz immer gepunktet haben, ist das Team von Rob Daum wieder einmal nach 60 Minuten geschlagen. Gegen den Tabellenletzten aus Villach gab es mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen eine 2:5 Niederlage, die für die Pause einiges an Verbesserungspotential offenbarte.
Mit unerwarteten Ausfällen hatte Trainer Rob Daum vor diesem ewig jungen Duell mit dem EC REKORD-Fenster VSV zu kämpfen. Auf Grund eines grassierenden Magen-Darm-Infekts konnten gleich mehrere Spieler nicht eingesetzt werden: Martin Grabher-Meier, Martin Mairitsch, Philipp Lukas und Marcel Wolf mussten w.o. geben. Und auch Alex Westlund hütete das Bett, weshalb Lorenz Hirn seine Saisonpremiere zwischen den Pfosten feierte. Ebenfalls ins Team rückten Michael Lebler, David Rassl und Ralph Nachbaur.
Das bedeutete für die dritte und vierte Angriffsformation eine neue Zusammensetzung und trotzdem waren es die LIWEST Black Wings, die zu Beginn die besseren Chancen vorfanden. Rob Hisey und Brian Lebler verpassten in der 2. Minute nur knapp, danach wurde in einem beschaulichen ersten Abschnitt oft nur Stückwerk gezeigt. Kaum zusammenhängende Aktionen, bis ein eher ungefährlich wirkender VSV Angriff plötzlich das 1:0 für die Gäste brachte. Die Antwort der Linzer folgte aber sofort: nur 18 Sekunden später traf Pat Leahy zum Ausgleich und in der selben Minute kratzte Patrick Spannring mit einem Drehschuss sogar an der Führung. Diese blieb aber im Verlauf des ersten Abschnitts beiden Mannschaften verwehrt und so ging es in einer Partie ohne große Höhepunkte mit einem 1:1 in die Kabinen.
Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nichts am allgemeinen Bild dieser Partie: die Gäste blieben aktiver und auch gefährlicher – und sie legten abermals vor. In der 27. Minute war Lorenz Hirn durch einen abgefälschten Schuss geschlagen, was auch für Brian Lebler nach einem Fight mit dem Villacher Craig Weller galt. Doch auch dieser Weckruf kam nicht an, denn die Kärntner konnten bei doppelter Überzahl sogar auf 3:1 stellen und mit diesem Zweitorevorsprung in die zweite Pause gehen.
Nach dieser folgte eine echte Schrecksekunde für die Oberösterreicher, denn nach einem Check blieb Robert Lukas blutend am Eis liegen und musste danach in die Kabine. Es folgte eine Strafe für die Villacher, wenig später noch eine zweite und damit die große Chance, im doppelten Powerplay wieder ins Spiel zurück zu finden. In der 46. Minute glauben das die LIWEST Black Wings auch, ein erhoffter Treffer wurde vom Schiedsrichtergespann aber nicht anerkannt. Das Glück hatte an diesem Abend einfach kein Linzer Trikot an, denn unmittelbar nach Ablauf der beiden Strafen liefen die Gäste aus Villach plötzlich einen Konter und netzten die Scheibe zur 4:1 Führung ein. Damit war dieses Match entschieden, woran auch einige Power Plays der Oberösterreicher ichts mehr änderten. Das Spiel in numerischer Überlegenheit brachte aber kein Erfolgserlebnis, was auch an einer guten Leistung von VSV Schlussmann Bernhard Starkbaum lag. Erst in der 56. Minute hatten die Hausherren dann doch noch einmal Grund zum jubeln. Justin Keller traf in Unterzahl und verkürzte auf 2:4, was noch einmal kurz eine Flamme der Hoffnung auflodern ließ. 137 Sekunden vor dem Ende setzte Rob Daum daher auf Risiko und holte Lorenz Hirn vom Eis. Der Anschlusstreffer wollte aber nicht mehr gelingen – im Gegenteil, die Adler kamen in der letzten Minute noch zu einem Empty Netter und fixierten damit den 5:2 Sieg.
Quelle: EHC LIWEST Black Wings Linz – Pressemeldung
Tags: Alex Westlund, Bernhard Starkbaum, Brian Lebler, Check, David Rassl, de, EBEL, EC REKORD-Fenster VSV, EHC LIWEST Black Wings Linz, Eishockey, Eishockey-24, Empty Net, Empty Netter, Erste Bank Eishockey Liga, Justin Keller, Lorenz Hirn, Marcel Wolf, Martin Grabher-Meier, Martin Mairitsch, Michael Lebler, Niederlage, Philipp Lukas, Powerplay, Ralph Nachbaur., Rob Daum, Rob Hisey, Robert Lukas, Schlussmann, Überzahl, Unterzahl










Kommentare