Red Bulls wappnen sich für schweres kroatisch-slowenisches Auswärtswochenende

4. November 2011 19:00 0 Kommentare

Nach dem trainingsfreien Tag startete der EC Red Bull Salzburg gestern wieder voller Elan in die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben. Und die haben es in sich: Freitag, treten die Salzburger in Zagreb beim KHL Medvescak Zagreb an, am Sonntag gilt es beim HDD Tilia Olimpija Ljubljana Farbe zu bekennen. Um bestmöglich vorbereitet zu sein, haben sich die Red Bulls bereits heute Nachmittag auf den Weg zu dieser insgesamt langen Reise durch den Süden der Erste Bank Eishockey Liga-Landschaft gemacht.

Die Kroaten haben bislang einen durchwachsenen Grunddurchgang gespielt, dürften aber gerade zuletzt mit drei Siegen en suite wieder Oberwasser bekommen haben. Der letzte datiert vom vergangenen Dienstag, als sich die Kroaten in Klagenfurt beim Rekordmeister Klagenfurter AC mit 6:4 durchgesetzt haben. Das ist Warnung genug, findet auch Manuel Latusa: „Bei Zagreb spielen viele gute Legionäre, eigentlich ist es fast wie eine nordamerikanische Mannschaft. Dazu kommen mehrere tausend Zuschauer, die für gewaltige Stimmung sorgen. Wir müssen daher wie eigentlich bei jedem Auswärtsspiel schauen, dass wir unsere Fehlerquote minimieren und möglichst wenig Unterzahl spielen, dann kommen wir auch zu unseren Chancen.“ Das Hinspiel in Salzburg haben die Red Bulls am 7. Oktober mit 6:4 gewonnen, mussten aber im Schlussdrittel nach 2:4-Rückstand noch eine Aufholjagd starten, die am Ende mit etwas Glück noch die zwei Punkte sicher stellte.

Noch enger ging es beim ersten Saisonduell mit HDD TILIA Olimpija Ljubljana her. Ende September ging es da in der Salzburger Eisarena ins Penaltyschießen, ehe die Red Bulls als 3:2-Sieger feststanden. Und die Slowenen haben auch in der Folge bewiesen, dass diese Performance kein Einzelfall war. Nach 16 Spielen im Grunddurchgang halten sie wie die Red Bulls bei zehn Siegen und sechs Niederlagen – zwei davon erst nach Penalty-Schießen –, und stehen in der Tabelle vor den Red Bulls auf dem dritten Platz. Und wie die Red Bulls können sich die Slowenen auf ihre Heimstärke verlassen, haben von sechs Spielen in der Hala Tivoli nur eines verloren. „In Ljubljana tun wir uns prinzipiell schwer, die Slowenen spielen zuhause immer sehr selbstbewusst.

Wir müssen defensiv besser auftreten, ihnen weniger Turn-overs geben. Sie haben junge talentierte Spieler, die viele Tore schießen und vom heimischen Publikum angetrieben werden“, weiß Manuel Latusa, sieht in Hinblick auf die in der jüngeren Vergangenheit teilweise sehr emotional geführten Duelle aber kein Problem: „Da wird auch viel von außen gepusht. Für uns ist das vergessen, wir freuen uns auf das Spiel.“ Regier wieder dabei, Erlich verlässt die Red Bulls

Großes Plus für die Red Bulls: Stürmer Steve Regier ist wieder fit und wird morgen nach neun Wochen Verletzungspause in Zagreb sein Comeback geben. Ebenfalls zur ück ist Markus Pöck nach überstandener Erkältung. Nicht dabei sind dafür Daniel Welser (Fuß), Jeremy Williams (Nackenprobleme), Erik Reitz (Sperre) – und Daniel Erlich. Der 20-jährige Kanadier hat vor Kurzem um Vertragsauflösung gebeten, diesem Wunsch ist der EC Red Bull Salzburg nachgekommen. Daniel Erlich kam im August 2011 zu den Red Bulls und hat mit den Salzburgern in acht European Trophy-Spielen sowie 16 Spielen in der Erste Bank Eishockey Liga drei Tore und sieben Assists erzielt.

Quelle: Red Bull Salzburg – Pressemeldung

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