EBEL: Red Bulls gewannen die Partie in Villach erst im Schlussabschnitt
Zum dritten Mal in der laufenden Erste Bank Eishockey Liga begann Thomas Höneckl im Tor des EC Red Bull Salzburg, der in Villach antreten musste. Ohne Steve Regier und Daniel Welser (beide verletzt) sowie den Gesperrten Erik Reitz, dafür mit einigen “frischen” jungen Spielern wie Florian Mühlstein, Alexandre Carrier oder Johannes Bischofberger ließen die Red Bulls anfangs wenig Chancen zu, waren aber auch selbst nicht gefährlich.
Die Strafbank allerdings war von Beginn an von beiden Teams gut besucht, und so wurde auch die Partie schnell spannender. In der 17. Minute trafen die Hausherren schließlich im Powerplay zur ersten Führung, Salzburgs Robbie Earl hatte nur wenig später ebenfalls in Überzahl die Antwort. Nur 14 Sekunden vor der Pause erwischte Markus Peintner allerdings die Scheibe im Salzburger Verteidigungsdrittel und netzte noch schnell zur 2:1-Pausenführung des Gastgebers ein.
Im zweiten Abschnitt drängten die Salzburger auf den Ausgleich und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Das Gleiche taten aber auch die Villacher, und so wogte das Spiel hin und her. Aber beide Torhüter waren auf dem Posten und hielten ihren Kasten im zweiten Abschnitt auch bei Top-Chancen und je zwei Unterzahlspielen sauber. Im Schlussdrittel aber legten die Red Bulls weiter zu, während die Villacher – heute allerdings stark ersatzgeschwächt – nicht mehr viel draufpacken konnten. Florian Mühlstein steuerte zunächst den wichtigen Ausgleichtreffer in der 44. Minute bei, ehe Doug Lynch sein Team in Unterzahl nach schönem Solo erstmals in Führung schoss und just der Ex-Villacher Thomas Raffl mit einem sehenswerten Knaller ins Kreuzeck zum 4:2 erhöhte.
Das war aber trotzdem nur ein Zwischenstand, denn als die Partie für die Red Bulls schon gelaufen schien und der amtierende Meister jetzt deutlich lockerer noch einige gute Chancen kreierte, nutzten die Villacher in der letzten Minute mit einem weiteren Feldspieler anstelle des Torhüters eine numerische Überlegenheit zum Anschlusstreffer, Kevin Mitchell hämmerte die Scheibe von der blauen Linie ins Netz. Kurz vor dem Ende gab es noch mal handgreifliche Aufregung, in deren Folge zwei Salzburger auf die Strafbank geschickt wurden. Sechs Villacher Feldspieler gegen drei Salzburger Verteidiger hatten aber nur noch zwei Sekunden, und die reichten schließlich nicht mehr zum Ausgleich. Der EC Red Bull Salzburg mit dem Trainergespann Reijo Ruotsalainen und Patric Wener freute sich damit über den mittlerweile dritten Auswärtssieg, an dem auch Goalie Thomas Höneckl einen großen Anteil hatte. Und die zwei Punkte waren redlich verdient, auch wenn es zum Schluss noch mal kurz brenzlig geworden ist.
EC REKORD-Fenster VSV – EC Red Bull Salzburg 3:4 (2:1, 0:0, 1:3)
Tore: Kuznik (17./PP), Peintner (20.), Mitchell (60.) resp. Earl (17./PP), Mühlstein (44.), Lynch (50./SH), Raffl (53.)
Am kommenden Sonntag steht den Red Bulls nun das Schlagerspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen die EHC LIWEST Black Wings Linz (heute daheim siegreich gegen SAPA Fehervar AV19) ins Haus. Spielbeginn in der Salzburger Eisarena ist um 17:30 Uhr, das Spiel wird live bei Servus TV übertragen.
Quelle: Red Bull Salzburg – Pressemeldung
Tags: Alexandre Carrier, Auswärtssieg, Daniel Welser, Doug Lynch, EBEL, EC REKORD-Fenster VSV, EHC LIWEST Black Wings Linz, Eisarena, Eishockey, Eishockey-24.de, Erik Reitz, Erste Bank Eishockey Liga, Florian Mühlstein, Johannes Bischofberger, Kevin Mitchell, Markus Peintner, Patric Wener, red bull salzburg, Reijo Ruotsalainen, Robbie Earl, SAPA Fehervar AV19, Servus TV, Steve Regier, Strafbank, Thomas Höneckl, Thomas Raffl, Torhüter, Überzahl, Unterzahl, Verteidigungsdrittel










Kommentare