Capitals verlieren trotz Aufholjagd gegen Salzburg 2:4

23. Oktober 2011 23:00 0 Kommentare

Die UPC Vienna Capitals verlieren vor 4.350 Zuschauern in der Eishalle Kagran gegen Meister Red Bull Salzburg 2:4. Die stark ersatzgeschwächten Capitals waren bereits 0:4 zurück gelegen, kämpften sich noch einmal heran, doch am Ende reichte es nicht für einen Punktegewinn. Am Dienstag geht es für die Capitals mit einem Heimspiel gegen Orli Znojmo weiter (Spielbeginn 19:15 Uhr).

Personell gab es nur eine Veränderung gegenüber dem Spiel in Villach. Jonathan Ferland hatte seine Sperre abgesessen und war wieder dabei. Dafür waqren weiterhin Gratton. Rodman, Rotter, Fortier und Divis nicht dabei. Doch die Capitals begannen ambitioniert und prüften Salzburg-Goalie Tordjman gleich zu Beginn. Eine erste Powerplaychance ließen die Capitals ungenützt. Die Gäste aus Salzburg erwiesen sich als Meister der Effizienz: Zwei Powerplaytore durch Brucker und Kavanagh brachten den Gästen eine komfortable 2:0-Führung nach 15 Minuten. Die Capitals nützen anschließend eine 5 gegen 3-Überzahl nicht. Zwei Stangenschüsse blieben die einzige Ausbeute.

Das Mitteldrittel begann für die Capitals desaströs: Rafl und Schlacher stellten auf 4:0 für Salzburg und alles schaute nach einer herben Abfuhr für die Wiener aus. Doch die Capitals spielten und kämpften weiter und schließlich wurden sie belohnt. Jonathan Ferland traf mit einem schönen Weitschuss, und als Daniel Nageler in Unterzahl den Salzburgern entwischte und zum 2:4 einschoss, waren die Capitals wieder im Spiel – das Momentum lag klar auf Seite der Capitals. Doch leider gelang den Wienern trotz Dauerdruck der Anschlusstreffer nicht. Salzburg verteidigte sich geschickt, es gab zwar noch Chancen auf beiden Seiten, doch es fiel kein Treffer mehr. Die Capitals mussten somit die vierte Niederlage in Folge hinnehmen.

Headcoach Tommy Samuelsson: „Wenn man so viele Chancen nicht nützt, dann darf man sich nicht erwarten, dass man gewinnt. Unsere beiden Tore haben uns zwar Selbstvertrauen gegeben, danach hatten wir allerdings Pech bei Stangenschüssen und das dritte Tor wollte einfach nicht fallen. Es war auch klar zu sehen, dass uns die verletzten Spieler fehlen. Aber jetzt heißt es, Spiel abhaken und nach vorne schauen. Die positiven Sachen werden wir herausstreichen und darauf aufbauen. Am Dienstag haben wir gegen Znojmo die nächste Chance auf einen Sieg. Das würde die Verkrampfung bei uns lösen.“

Quelle: Vienna Capitals – Pressemeldung

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