Vienna Capitals: Schwerer Aufgabe beim Tabellenführer in Linz

13. Oktober 2011 15:00 0 Kommentare

Nach dem Heimsieg gegen Alba Volan Szekesfehervar (Eishockey-24.de berichtete) treffen die UPC Vienna Capitals am Freitag auswärts in der ersten Rückrunde der Erste Bank Eishockeyliga auf die Mannschaft der Stunde, auf den neuen Tabellenführer EHC LIWEST Black Wings Linz. Das erste Saisonduell der beiden Teams haben die Black Wings in Wien gewonnen, Freitag wollen sich die Capitals für diese Heimniederlage revanchieren. Capitals-Trainer Tommy Samuelsson muss dabei auf den gesperrten Jonathan Ferland verzichten, und auf den Langzeit verletzten Rafael Rotter, der nach seiner Operation heute erstmals wieder bei der Mannschaft in der Halle war.

„Nach dem Stand in der Tabelle ist Linz derzeit klarer Favorit“, bleibt Headcoach Samuelsson realistisch. „Aber Eishockey ist ein sehr schneller Sport und es kann sehr viel passieren. Gegen Linz wird es sicher nicht einfach. Sie befinden sind derzeit im Aufwind, da geht vieles leichter. Wir müssen uns viele Sachen noch hart erarbeiten. Aber ich bin sehr zuversichtlich. Wir werden unsere Chancen bekommen und müssen diese eiskalt ausnützen. Meine Mannschaft will sich unbedingt für die Niederlage zu Saisonbeginn revanchieren und das setzt große Kräfte frei.“

Tommy Samuelsson hat nach dem Sieg gegen Szekesvehervar in den vergangenen Tagen intensiv am Powerplay und Penaltykilling gearbeitet. „Die Spezialteams sind noch immer eine unserer Schwachstellen. Da liegen wir in der Statistik weit hinter den anderen Teams zurück. Wir müssen schnell besser werden, daher habe ich in dieser Woche vermehrt Über- und Unterzahl üben lassen. Im Überzahlspiel haben uns die Feinabstimmung und auch etwas das Glück beim Abschluss gefehlt. Beides wird kommen, und damit wird sich auch unsere Effizienz steigern.“

Die Nummer 6 der Capitals hat unterdessen nach seiner Operation vor zwei Wochen (Eishockey-24.de berichtete) bereits mit der Rehabilitation begonnen. Rafael Rotter arbeitet eifrig an seinem Comeback. Täglich stehen leichte Übungen mit dem verletzten Knie auf dem Programm und auch Krafttraining für den Rest des Körpers, um die Muskulatur in Schuss zu halten. Derzeit geht Rotter noch auf Krücken. In ein paar Tagen sollen diese aber bereits in den Kasten gestellt werden. „Im Moment kann ich nur leichte Gymnastikübungen und Tretübungen auf dem Ergometer machen. Natürlich habe ich dabei auch leichte Schmerzen. Aber das ist völlig normal. Es geht von Tag zu Tag auf jeden Fall besser und ich hoffe, dass ich bald mit der normalen Therapie beginnen kann und bald wieder zurück bin.“

Quelle: Vienna Capitals – Pressemeldung

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