EBEL: Linz’ Meisterserie geht weiter

31. Januar 2012 11:03 0 Kommentare

Nach dem EBEL Meister und dem Rekordmeister geht es für die LIWEST Black Wings bereits am Dienstag mit der nächsten Meistermannschaft weiter: der ungarische Champion SAPA Fehervar AV19 gastiert in der Keine Sorgen EisArena und will die aktuelle Serie der Linzer beenden.

Die LIWEST Black Wings schicken sich an, ihren eigenen Saisonrekord einzustellen und greifen am Dienstag den achten Sieg in Folge an! Bereits ein Mal – zwischen 18. September und 16. Oktober 2011 – hatten die Linzer einen derartigen Siegeslauf hingelegt und waren acht Mal in Folge als Gewinner vom Eis gegangen. Die gestrigen beiden Punkte in Klagenfurt waren bereits das siebte Mal en suite, dass die Mannschaft von Rob Daum nicht geschlagen werden konnte und damit haben die Oberösterreicher ihre Tabellenführung weiter ausgebaut. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung nach 4 von 10 Runden in der Platzierungsphase der diesjährigen EBEL Meisterschaft nun schon und das nächste Saisonziel – das Heimrecht für das Viertelfinale – ist kurz davor, erreicht zu werden.

Euphorie kommt deswegen aber keine im Kader der LIWEST Black Wings auf. Im Gegenteil, man bleibt realistisch und kann die eigenen Leistungen durchaus einschätzen. Kapitän Philipp Lukas nach dem Sieg am Sonntag: „Wir haben sicher nicht auf höchstem Niveau gespielt, der Klagenfurter AC aber auch nicht. Das Spiel war lange offen, am Ende haben wir eine Überzahl genützt und das Spiel zu unseren Gunsten gelenkt. Eine Topleistung war das aber nicht gerade.“

Auch Trainer Rob Daum versteht es, seiner Mannschaft immer vor Augen zu führen, dass man sich noch lange nicht am Ziel befindet, sondern weiter an sich arbeiten muss .“In dieser Liga muss man für jeden Sieg hart kämpfen. Am Sonntag hat die Intensität etwas gefehlt, wir hatten lange Zeit keine Energie. Die ist erst gegen Ende hin gekommen.“ Angesprochen auf die lange Zeit an der Tabellenspitze lässt auch der Coach die Hoffnungen nicht zu weit in den Himmel wachsen: „Man darf nicht zu viele Emotionen zulassen und wir müssen das sachlich sehen. Jedes Spiel ist ein harter Kampf, jede Partie kann auch anders ausgehen. Wir haben ohne Zweifel noch sehr, sehr viel Arbeit vor uns.“

Damit meint Daum wohl auch die Aufgabe am Dienstag gegen den ungarischen Meister aus Szekesfehervar. Die Magyaren wurden erst am Sonntag gestoppt und mussten sich nach drei Siegen in Folge erstmals in der Zwischenrunde geschlagen geben. Im direkten Saisonduell mit den roten Teufeln steht es 4:0 für die Oberösterreicher, die Ungarn haben sich bislang aber noch in beinahe jedem Spiel als harter und unangenehmer Gegner erwiesen. Besonders in der Defensive heißt es gut stehen, denn Fehervar ist das Team mit der höchsten Effizienz vor dem gegnerischen Gehäuse! Da kommt es ganz gelegen, dass das mit der Abwehr in den letzten Runden ganz gut geklappt hat. Nur vier Gegentore in den letzten vier Spielen zeugen nicht nur von guten Torhüterleistungen, sondern auch von konzentrierter Arbeit im eigenen Defensivdrittel.

Erfreulich ist neben den Erfolgen der letzten Wochen auch, dass sich das Powerplay zuletzt als entscheidende Waffe der LIWEST Black Wings erwiesen hat. Das wird vor allem im Hinblick auf die Play Offs besonders wichtig, denn in engen Partien können gerade numerische Vorteile den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Quelle: EHC LIWEST Black Wings Linz – Pressemeldung

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