EBEL: Linz feiert siebten Sieg in Folge
Die LIWEST Black Wings bleiben in der Erste Bank Eishockey Liga tonangebend. Auch ohne groß zu überzeugen konnten die Linzer beim Rekordmeister Klagenfurter AC 3:1 gewinnen und holten damit schon den siebten Sieg in Folge. Bereits am Dienstag kommt es zum nächsten Heimspiel: der ungarische Meister aus Szekesfehervar kommt.
Wieder einmal musste Trainer Rob Daum vor einem Spiel seine Angriffsformationen durcheinander mischen, denn Daniel Oberkofler konnte die Reise nach Klagenfurt nicht mitmachen. Der Stürmer hatte am Freitag gegen Salzburg einen Schuss auf die Wade bekommen und kann derzeit nicht schmerzfrei eislaufen. Der zweite Ausfall neben Pat Leahy und somit neue Sturmlinien bei den LIWEST Black Wings. Der EBEL Leader hatte sich vorgenommen, die Anfangsphase zu überstehen und die erwartet angriffslustigen Hausherren zu entschärfen. Doch von Beginn weg spielten die Linzer nicht nur mit, sie waren auch die reifere und gefährlichere Mannschaft.
In der 4. Minute war es Curtis Murphy, der nach schönem Hisey Pass nicht genau genug zielte. Wie überhaupt in den ersten Minute das Spiel nach vorne ordentlich funktionierte, nur der letzte Pass bzw. der Abschluss ließen noch zu wünschen übrig. Daran änderte sich über die gesamten ersten 20 Minuten wenig. Dem Duell Leader gegen Rekordmeister mangelte es an Intensität, die größte Chance hatte noch Danny Irmen, der nach erneut großartige Vorlage von Rob Hisey aber an KAC Schlussmann Andy Chiodo scheiterte.
So blieb es nach einem insgesamt sehr steigerungsfähigen ersten Drittel mit einem 0:0 zum ersten Pausentee. Aus diesem kam die Mannschaft von Rob Daum mit etwas mehr Schwung heraus und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. Nachdem es mit dem „schön spielen“ nicht klappte, packte zur Hälfte der Partie Verteidiger Curtis Murphy den Hammer aus. Sein harter Schlagschuss schlug im Powerplay zur nicht unverdienten 1:0 Führung für die Oberösterreicher ein. Die Freude darüber währte aber nicht lange, denn nur 17 Sekunden nach dem Tor der LIWEST Black Wings musste auch Alex Westlund erstmals hinter sich greifen.
Danach verflachte das Match wieder und es blieb auch nach 40 Minuten beim Unentschieden. Mit einem 1:1 ging es in die letzten 20 Minuten, die aus Linzer Sicht weiterhin mit viel Zurückhaltung begannen. In einer insgesamt sehr fairen Partie, die auch sehr wenig Unterbrechungen zu bieten hatte, machte man so die Hausherren stärker und fand selbst kaum mehr zählbare Einschussmöglichkeiten vor. Erst in der Schlussphase zogen die Gäste das Tempo wieder etwas an und kamen prompt zu einer Power Play Situation. In dieser spielte Franklin MacDonald auf Justin Keller, dieser verwertete seinen eigenen Rebound und stellte auf 2:1. Die zweite Führung für die LIWEST Black Wings an diesem Abend und dieses Mal machten die Daum-Schützlinge nicht den Fehler, wieder ein rasches Gegentor zuzulassen.
Die Klagenfurter versuchten noch einmal alles, holten 90 Sekunden vor dem Ende ihren Torhüter vom Eis und drückten nach einem Time Out auf den Ausgleich. Doch die Stahlstädter blieben abgeklärt und warteten geduldig auf die Fehler des Gegners. 15 Sekunden vor dem Ende war es so weit und Brian Lebler traf mit einem Empty Netter zum 3:1 Endstand.
Quelle: EHC LIWEST Black Wings Linz – Pressemeldung
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