EBEL: In Jesenice zählt für Vienna nur ein Sieg

24. Januar 2012 08:00 0 Kommentare

Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage n.P. im Heimspiel gegen die Moser Medical Graz 99ers ist der Fokus der UPC Vienna Capitals bereits auf das nächste Spiel in der Qualifikationsrunde gerichtet. Die Capitals gehen davon aus, dass der nächste Gegner am Dienstag HK Acroni Jesenice heißt (19.15 Uhr), und die Slowenen die Saison zu Ende spielen. Zum Zeitpunkt der Aussendung lag noch keine Entscheidung seitens der Liga vor. Im Kampf um einen der beiden offenen Playoff-Plätze zählt für die Wiener nur ein Sieg gegen Jesenice. Headcoach Tommy Samuelsson steht der komplette Kader zur Verfügung.

Nach der guten Leistung und trotz des unglücklichen Endes im Spiel gegen Graz herrschte am Montag gute Stimmung bei der lockeren Trainingseinheit der Capitals in der Eishalle Kagran. Das Graz-Spiel war kein Thema mehr, Spieler und Betreuerstab sind gedanklich bereits beim nächsten Gegner. „Wenn wir in die Playoffs wollen, müssen wir in Jesenice gewinnen“, gibt Headcoach Tommy Samuelsson die Marschroute vor.

Die bisherigen vier Saisonduelle lassen eine enge Partie erwarten. Beide Teams gewannen jeweils ihre Heimspiele, zweimal brachte erst das Penaltyschießen die Entscheidung. „Auch das fünfte Spiel wird ein harter Kampf. Jesenice muss den Anschluss wahren. Nach dem Graz und Villach direkt aufeinander treffen, könnten wir mit einem Sieg einen Polster zum dritten Platz schaffen. Das muss unser Ziel sein. Wer den Sieg mehr will, wird gewinnen. Die mentale Stärke wird den Ausschlag geben“, so Tommy Samuelsson nach dem Abschlusstraining. Bei den Capitals sind alle Spieler mit an Bord, die Aufstellung wird sich gegenüber den letzten beiden Spielen nicht ändern.

Für Samuelsson ist der Grunddurchgang Geschichte. In der Qualifikationsrunde herrschen eigene Gesetze. Daher sind die bisherigen Ergebnisse gegen Jesenice auch nicht mehr ausschlaggebend: „Wir haben uns in der laufenden Saison immer schwer getan gegen die Slowenen. Auch deshalb, weil man nie wusste, mit welcher Mannschaft sie spielen werden. Das kann auch morgen so sein. Wir dürfen aber in der jetzigen Situation nicht auf den Gegner schauen, sondern müssen auf unser Spiel konzentriert bleiben. Dann können wir gewinnen. 60 Minuten alles geben und in den entscheidenden Szenen voll da sein. Das ist der Weg zum Erfolg.“

Quelle: Vienna Capitals – Pressemeldung

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