EBEL: Red Bulls kamen in Villach zu spät auf Touren

11. Januar 2012 13:00 0 Kommentare

Beim ersten Auswärtsspiel der Erste Bank Eishockey Liga in dieser Woche trat der EC Red Bull Salzburg in Villach wieder ohne die Rekonvaleszenten Ryan Kavanagh, Markus Pöck, Florian Mühlstein, Johannes Bischofberger (alle wegen Gehirnerschütterung) und Markus Schlacher (Ellbogen) sowie auch Robbie Earl, der nach einem harten Check im letzten Spiel gegen den KAC doch noch eine Runde wegen Rückenproblemen aussetzen muss, an.

Und die Salzburger, im Tor wieder mit Thomas Höneckl, erlebten schon in der dritten Minute die erste Überraschung. Der VSV netzte ein zur frühen Führung und zeigte, dass er sich trotz eines relativ großen Rückstands auf einen Platz unter den ersten Sechs nach dem Grunddurchgang damit nicht zufrieden gibt. Das war es auch schon an Zählbarem nach einem insgesamt noch verhaltenen ersten Drittel. Im zweiten Abschnitt kam mehr Bewegung ins Spiel. Zunächst was die Strafen betraf, später auch die Tore. Doch während sich die Salzburger eher bei den Strafen hervortaten, schossen die Tore nur die Villacher, und die führten nach 40 Minuten bereits mit 3:0. Auch gemessen an den Torschüssen hatten die Hausherren ein deutliches Übergewicht und dabei ihre Chancen genutzt.

Dann endlich wachten die Salzburger auf. In der 49. und 51. Minute schafften Brent Aubin und Manuel Latusa mit ihren Toren den Anschluss -  davor traf Matthias Trattnig schon die Querstange – auf einmal lag wieder die Möglichkeit in der Luft, doch noch in Villach zu punkten. Und tatsächlich gelang wiederum nur zwei Minuten später aus einem Gestocher vor dem Tor der Ausgleich, Manuel Latusa trug sich zum zweiten Mal an diesem Abend in die Torschützenliste ein. Danach hämmerte auch noch Ramzi Abid die Scheibe an die Stange. Mit diesem starken Comeback im Schlussdrittel schafften die Red Bulls also noch den Ausgleich und erzwangen schließlich die Verlängerung. In der war dann allerdings Routinier Roland Kaspitz schon nach 45 Sekunden zur Stelle und stellte doch noch den Villacher Heimsieg gegen die Red Bulls sicher.

Schade, dass es heute nicht mit dem insgesamt achten Auswärtssieg der Saison geklappt hat, die rasante Aufholjagd im Schlussdrittel hätte damit einen tollen Schlusspunkt gefunden. Andererseits dürfen die Salzburger auch mit dem einen Punkt in Villach nicht unzufrieden sein, schließlich hat es 49 Minuten lang nicht nach so einem spannenden Ende ausgesehen.

Das war das erste von drei Auswärtsspielen in dieser Woche. Weiter geht es am Freitag in Wien, die Hauptstädter unterlagen heute in Klagenfurt mit 4:5, nachdem sie aber schon mit 0:5 zurück gegen hatten!

Quelle: Red Bull Salzburg – Pressemeldung

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