EBEL: Red Bulls wollen ersten Liga-Erfolg auf tschechischem Eis
Ganz so spannend wie gegen Ljubljana war der bisherige Saisonvergleich des EC Red Bull Salzburg mit Tschechiens Liga-Vertreter HC Orli Znojmo bislang nicht. Nach einer ersten 1:3-Auswärtsniederlage revanchierten sich die Salzburger daheim mit einem 5:3- und einem 5:2-Sieg. Nun geht es wieder nach Znojmo, und die Red Bulls sind gewarnt.
Einerseits haben sie es nach dem Gewinn des Red Bulls Salute bzw. nach den Feiertagen zum Ende des letzten Jahres noch nicht geschafft, an die starken Leistungen aus dem Dezember anzuschließen, und zweitens sind die Tschechen daheim sehr stark. Das zeigen auch die letzten Resultate des Tabellenvorletzten: In der letzten Runde unterlagen sie den Vienna Capitals erst in der Verlängerung, davor trotzten sie den Black Wings in Linz ein knappes 2:3 ab. Auch der KAC konnte sich in Znojmo im Nachtragspiel Ende Dezember nur knapp mit 2:1 durchsetzen. Salzburgs Head Coach Pierre Pagé hatte aber schon nach dem jüngsten 7:6-Erfolg gegen Ljubljana, der ja auch erst nach einer gewaltigen Berg- und Talfahrt abgesichert wurde, gemeint, der Fokus müsse nach den “typischen Spaßspielen nach den Feiertagen” neu eingestellt werden, und das ist auch die Devise für morgen in Znojmo, sagt Manuel Latusa, der sich wie auch Teamkollege Daniel Welser auf sein Comeback freut: “Es geht schon um Play-off-Plätze bzw. sich eine möglichst gute Ausgangsposition zu schaffen. Die Spiele werden damit immer aggressiver geführt, und auch Znojmo wird mit allen Mitteln versuchen, gegen uns zwei Punkte zu machen. Wir müssen diese vielen Gegentore wie zuletzt vermeiden, dürfen trotz eines offensiven Spielstils hinten nicht so offen agieren.”
Die Red Bulls nehmen dieses Spiel wieder sehr ernst und reisen deswegen heute schon nach Znojmo, um morgen ausgeruht in die Partie gehen zu können. Wie schon angesprochen, kommen Daniel Welser und Manuel Latusa – beide hatten sich Mitte Dezember während der Freundschaftsspiele mit dem Österreichischen Nationalteam verletzt – zurück ins Team. Die Liste der Ausfälle wird deswegen aber leider nicht kürzer. Weiterhin nicht dabei sind Ryan Kavanagh und Markus Pöck wegen Gehirnerschütterung, auch Florian Mühlstein muss nach einem Check zum Kopf im letzten Spiel pausieren. Rob Davison laboriert noch an einer Oberschenkelblessur, die noch keinen 100%-igen Einsatz zulässt. Und Markus Schlacher wurde gestern am Ellbogen wegen einer Schleimbeutelentzündung operiert. Dieser Eingriff war schon länger geplant, der 24-jährige Verteidiger fällt etwa zwei Wochen aus.
Zusätzliche Unterstützung bekommen die Red Bulls in Znojmo dafür von etlichen Salzburger Fans, die sich per Fanbus auf die Reise machen und ihre Jungs tatkräftig unterst ützen werden. Achtung: Spielbeginn ist wegen des Feiertags schon um 17:30 Uhr.
Quelle: Red Bull Salzburg – Pressemeldung
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