EBEL: Ein Meisterkandidat zu Gast in Linz
Die Festspiele in der Keine Sorgen EisArena gehen auch am dritten Tag des neuen Jahres weiter. Am Dienstag bekommt es Tabellenführer Linz mit einem der großen Meisterfavoriten zu tun: Medvescak Zagreb kommt zu den Black Wings – ein Team, das zuletzt von Erfolg zu Erfolg eilte.
Die Bären aus Zagreb galten bereits vor der Saison als einer der großen Geheimtipps in der Erste Bank Eishockey Liga. Nach anfänglichen Problemen haben sich die Kroaten in den letzten beiden Monaten nach oben gespielt und stehen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz, nur einen Punkt hinter Rang 2, aber schon 13 Zähler hinter den LIWEST Black Wings. Ein Blick auf die Formkurven zeigt, dass die Bären weiterhin ganz klar am Weg nach oben sind: in den letzten 10 Runden gab es 15 Punkte und damit war der Dienstagsgegner in diesem Zeitraum genau so erfolgreich wie die Oberösterreicher. Sogar die Torausbeute war fast identisch. Vor allem auswärts sind die Kroaten in dieser Saison brandgefährlich und stehen mit einer Ausbeute von 11 Siegen aus 18 Spielen auf Rang 2 der Auswärtstabelle. Auch hier sind nur die Stahlstädter etwas erfolgreicher gewesen.
Das Duell der LIWEST Black Wings gegen Medvescak ist das Spitzenspiel der EBEL und auch die ersten drei Saisonvergleiche lassen eine enge Angelegenheit erwarten. Alle Partien wurden mit nur einem Tor Unterschied entschieden, wobei die Linzer 5 von 6 möglichen Punkten geholt haben und in der Saisonbilanz mit 2 Siegen, 5:2 Punkten und 10:9 Toren die Nase hauchdünn vorne haben. Zuletzt gab es allerdings Ende November eine knappe Penalty Niederlage in Zagreb.
Gegen die physisch stark spielenden Bären wird eine konzentrierte Leistung nötig sein, um auch im vierten Aufeinandertreffen eine Chance auf Punkte zu haben. Dabei wird Trainer Rob Daum wieder auf seine Nummer 1 im Tor zurück greifen. Nach einer guten Leistung von Backup Lorenz Hirn am Sonntag gegen Znojmo kehrt der US Keeper wieder zwischen die Pfosten zurück. Ansonsten wird es keine Veränderungen in der Aufstellung geben, wie Trainer Rob Daum bestätigt. „Wir spielen so weiter wie bisher, denn so viele Möglichkeiten um zu variieren haben wir nicht. Sicher, derzeit bekommen die Linien 3 und 4 etwas mehr Eiszeit, um die vorderen Reihen zu entlasten, aber ich will nicht viel an den Reihen durchmischen. Wir wollen unsere Siegermentalität nicht verlieren und keine unnötige Unruhe ins Team bringen.“
Die Bären aus Zagreb werden am Dienstag ausgeruht nach Oberösterreich anreisen, denn die Kroaten waren am Sonntag spielfrei und hatten daher jede Menge Zeit, um sich auf den Tabellenführer vorzubereiten. Das Spiel gegen den Tabellendritten wird vor allem eine Frage der Disziplin, denn gegen das beste Power Play Team der Liga heißt es von der Strafbank fern zu bleiben. Keine andere Mannschaft schießt so viele Überzahltore wie Medvescak, das zudem auch noch über die drittbeste Scoringeffizienz vor dem gegnerischen Tor verfügt.
Können die LIWEST Black Wings selbst diszipliniert bleiben, steigen die Chancen für eigene Treffer in Überzahl, denn Zagreb gehört auch zu den meistbestraften Teams der EBEL gehört. Im Schnitt sitzen die Bären pro Spiele 24 Minuten in der Kühlbox – da könnten die zuletzt gezeigten Verbesserungen im Power Play gerade recht kommen.
Quelle: EHC LIWEST Black Wings Linz – Pressemeldung
Ähnliche Beiträge:
- EBEL: Linz muss in die Bärenhöhle
- EBEL: Linz feiert Punktgewinn bei den kroatischen Bären
- EBEL: Linz feiert Comeback in Ungarn
- EHC LIWEST Black Wings Linz: Heimpremiere für das Farmteam
- EBEl: LIWEST Black Wings Linz – Konzentration gegen das Schlusslicht
- EBEL: Linz besiegt Wien 7:5
- Linz: Bereit für die Bärenhöhle von Zagreb
- Linz: Zum Abschluss kommt der Lieblingsgegner
- EBEL: Wings schlagen nächsten Verfolger
- EBEL: Linz wieder mit Nullnummer in Znojmo










Kommentare