DEL: Krefeld dreht das Spiel und entführt zwei Punkte aus Berlin

Autor: BF   25. Februar 2013 20:06
DELEisbären Berlin

Vor 14.200 Zuschauern in der wieder einmal ausverkauften o2 World Berlin unterlagen die Eisbären Berlin den Krefeld Pinguinen mit 3:4 (2:0, 0:2, 1:1, 0:1) nach Verlängerung.

Eisbären-Manager Peter John Lee ehrte vor dem heutigen Spiel Eisbären-Kapitän André Rankel für sein 500. DEL-Spiel, welches er am vergangenen Freitag in Iserlohn bestritt. Dass es in der heutigen Begegnung um einiges geht, merkte man ab der ersten Minute. In der zweiten Minute kam Matt Foy zu der ersten guten Chance im Spiel. Er lief allein auf Krefelds Scott Langkow zu und verpasste mit seinem Schuss nur knapp das Tor. Mit fortlaufender Zeit nahmen die Hausherren das Heft immer mehr in die Hand und drückten den Gästen ihr Spiel auf. In der 10 Minute konnte Tyson Mulock den Gästekeeper zum ersten Mal überwinden. Kapitän André Rankel passte auf Constantin Braun und dieser gab den Puck weiter an Mulock. Die Berliner Nummer 62 schaute sich kurz seinen unmittelbaren Gegner Langkow aus und fand mit einem platzierten Schuss die Lücke zum 1:0. Keine zwei Minuten später erhöhten die Berliner auf 2:0. Im Powerplay schnürten sie die Gäste gekonnt ein: Florian Busch bekam an der verlängerten Torlinie den Puck, spielte einen langen Pass durch den Torraum und von dort war es Barry Tallackson, der den Puck ins Tor beförderte. Die folgenden Minuten waren vom Berliner Spiel geprägt und die Krefelder hatten Mühe, sich daraus zu befreien. Zum Ende des Drittels hin gelang es den Gästen besser ins Spiel zu kommen – auch dank zweier Berliner Strafzeiten. Zu mehr reichte es im ersten Drittel nicht und so gingen die Teams mit einem 2 zu 0 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel drehten sich die Machtverhältnisse etwas auf dem Eis. Im Vergleich zum ersten Drittel zeigten die Pinguine mehr Aggressivität und wurden dafür belohnt. Es waren vier Minuten gespielt, da traf Tomas Kurka unbedrängt zum Anschluss. In der 31. Minute übertrieb es Krefelds Sinan Akdag ein wenig mit der Aggressivität und Tyson Mulock war der Leittragende. Vor der Berliner Bank blieb der Berliner auf einmal liegen und konnte nur mit Mühe das Eis verlassen. Akdag ging mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe für einen Kniecheck am Berliner frühzeitig in die Kabine. Das folgende fünfminütige Überzahlspiel der Gastgeber für selbige blieb ohne Erfolg. Die Krefelder ließen nur wenige Chancen zu und auch Scott Langkow bewies einige Male, dass er ein sicherer Rückhalt der Rheinländer ist. In der 33. Minute hatte Constantin Braun das halbleere Tor vor sich, doch sein Schuss ging nur an das Lattenkreuz. Nachdem die Seidenstädter diese brenzligen Minuten gut überstanden hatten, setzten sie nun die Berliner bereits beim Aufbauspiel in der eigenen Hälfte unter Druck. Dies machte in der 39. Minute der Franko-Kanadier Francois Methot so gut, dass er hinter dem Tor Jimmy Sharrow den Puck stahl, zum Tor zog und Rob Zepp tunnelte. Mit diesem Unentschieden nach 40 Spielminuten ging es in die zweite Pause.

Im dritten Drittel setzte sich das fort, was im zweiten Drittel begann. Die Krefelder waren aggressiver und die Eisbären eher am Reagieren als am Agieren. Das im ersten Drittel von den Eisbären gezeigte Eishockey blitzte nur phasenweise auf und gab den Gästen mehr Selbstvertrauen. In der 51. Minute brachte Adam Courchaine die Pinguine mit 2 zu 3 in Führung: Am langen Pfosten stehend nahm er einen Querpass direkt ab und verwandelte. Die Berliner benötigten sechs Minuten und ein Powerplay, um darauf zu reagieren. Mitja Robar saß wegen hohen Stocks in der „Kühlbox“ als Kapitän Rankel zum Tor zog und “glücklich” den Schoner von Langkow mit seinem Schuss so traf, so dass von dort der Puck ins Tor trudelte. In den verbleibenden Minuten änderte sich nichts mehr an diesem 3:3. So mussten beide Teams in die fünfminütige Verlängerung, in der die Krefelder in der zweiten Minute den Pfosten trafen. 46 Sekunden vor Ende der Verlängerung machte es Boris Blank besser. Er ließ zwei Gegenspieler aussteigen und schoss aufs Tor. Der platzierte Schuss landete im Netz. Somit sicherten sich die Gäste aus Krefeld den Zusatzpunkt und sorgten somit für eine erfolgreiche Sonderzugfahrt ihrer über 600 mitgereisten Fans.

Für die Eisbären folgen nun drei Heimspiele am Stück. Am kommenden Freitag werden die Hannover Scorpions in Berlin (19:30 Uhr) gastieren. Den Sonntag (ab 14:30 Uhr) darauf folgen die Grizzly Adams aus Wolfsburg. Den Abschluss des dreier Wochenendes bildet der Dienstag (05.03., 19:30 Uhr) mit dem erneuten Zusammentreffen der Eisbären Berlin mit den Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg.

Quelle: Eisbären Berlin – Pressemeldung

 

Alle Highlights aus der DEL gibt’s ab sofort in unserem Webplayer powered by laola1.tv

Kommentieren

Tags: , , ,