DEL: Grizzlys nehmen Iserlohn auseinander
Dem Erfolg von Berlin ließ der EHC Wolfsburg ein Schützenfest gegen Iserlohn folgen. Am Nachmittag setzte sich das Team von Trainer Pavel Gross mit 8:0 gegen die Roosters durch und zeigte phasenweise überragendes Eishockey. Acht verschiedene Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Die Mannschaft verabschiedete sich so eindrucksvoll in die Länderspielpause.
Im Vergleich zum 4:3-Erfolg in Berlin gab es beim EHC keine Änderungen. Erneut stand Lukas Lang zwischen den Pfosten. Blake Sloan, Tyler Haskins, Stephen Werner und Armin Wurm waren nicht dabei. Iserlohns Trainer Doug Mason musste auf Stammtorhüter Sebastién Caron, Jeff Cowan, Colin Danielsmeier und Jeff Giuliano verzichten. Caron-Ersatz war Tero Leinonen.
Den Spielverlauf an dieser Stelle detailliert zu schildern, ist unnötig. Es ging einzig und allein in Richtung Tor der Roosters. Das Schützenfest eröffnete Colin Beardsmore, der die Grizzlys nach klasse Vorarbeit von Adrian Foster in Führung bringen konnte (3.). Mason ahnte bereits jetzt Böses und nahm nach gut sechs Minuten seine Auszeit. Gefruchtet hatte diese aber nicht: Christopher Fischer, Siegtorschütze vom Freitag, erhöhte fünf Minuten später auf 2:0 (8.).
Neuzugang Adrian Foster ließ seiner Vorlage dann einen Treffer folgen und stellte auf 3:0 (11.). Doug Mason nahm daraufhin Goalie Leinonen vom Eis und brachte Tim Siekmann. Es folgten EHC-Treffer im Sekundentakt: Erst erhöhte Hospelt, 33 Sekunden später schloss André Huebscher einen sehenswerten Angriff zum 5:0 Pausenstand ab (13.).
Die ersten Minuten des Mittelabschnitts verliefen ausgeglichen. Iserlohn schien sich nicht als Kanonenfutter abgeben zu wollen. Dennoch waren es wieder die Grizzlys, die ins Tor trafen. David Laliberté machte in klassischer Mittelstürmer-Manier das halbe Dutzend voll (32.). Doch das war noch nicht genug: Patrick Davis staubte nach einem Degon-Schuss ab – 7:0 (37.)!
Das Schlussdrittel verlief wesentlich ruhiger. Iserlohn konnte nicht, die Grizzlys brauchten nicht mehr. Aber dennoch gelang den Gross-Schützlingen noch ein Treffer. John Laliberte konnte sich als achter Spieler in die Torschützenliste eintragen und machte den Endstand von 8:0 perfekt.
Torhüter Lukas Lang feierte einen verdienten Shut-Out, zumal er kurz vor dem Ende hervorragend gegen Iserlohns Hackert retten konnte.
Am kommenden Wochenende steigt der Belarus-Cup in Minsk. Dementsprechend finden keine DEL-Spiele statt.
Ihre nächste Partie bestreiten die Grizzlys am 14. Februar (19.30 Uhr) bei den Hamburg Freezers.
Quelle: Grizzly Adams Wolfsburg – Pressemeldung
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