DEL: Freezers besiegen Nürnberg mit 4:3 nach Verlängerung – Fünfter Heimsieg in Folge
Die Hamburg Freezers haben am Dienstagabend ihre Nachholpartie des 16. DEL-Spieltages gewonnen. Gegen die Thomas Sabo Ice Tigers feierten die Hanseaten einen 4:3-Erfolg nach Verlängerung (0:1,1:1,2:1,1:0) und zugleich den fünften Heimsieg in Folge.
Mit dem ersten Schuss der Partie gingen die Gäste vor 6783 Zuschauern in Führung: Chris Collins (1.) erzielte nach 39 Sekunden das 1:0. Im zweiten Drittel markierte Brett Engelhardt (31.) im Powerplay den Ausgleich, vor der Pause brachte Chris Collins (38.) die Ice Tigers mit seinem zweiten Treffer erneut in Front. Im dritten Drittel drehten Aleksander Polaczek (44.) und Ryan Stone (49.) die Partie zwischenzeitlich, ehe wiederum Chris Collins (59.) das 3:3 besorgte. In der Verlängerung entschied dann Rob Collins (61.) das Spiel zugunsten der Freezers.
Das nächste Training der Hamburg Freezers steigt am Donnerstag um 10 Uhr in der Volksbank Arena, anschließend reist das Team nach Krefeld. Bei den Pinguinen steigt am Freitag um 19.30 Uhr die nächste DEL-Partie.
Benoît Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Glückwunsch an Nürnberg. Ich denke, wir haben heute zwei glückliche Punkte geholt. Die Ice Tigers waren aggressiver und schneller, zudem haben sie die Mehrzahl der Zweikämpfe gewonnen. In den ersten zwei Dritteln hatten wir lediglich elf Schüsse auf das gegnerische Tor, das ist natürlich zu wenig. Die Jungs sollen jetzt einen Tag pausieren und den Kopf freibekommen. Von den nächsten sechs Spielen finden fünf auswärts statt – da müssen wir anders auftreten!“
Peter Draisaitl (Trainer Thomas Sabo Ice Tigers): „Das war eines dieser Spiele, nach denen man nicht weiß, ob man sich ärgern oder freuen soll. Wir haben die Führung nicht über die Runden bringen können, auf der anderen Seite haben wir bei einer guten Mannschaft eine Verlängerung erzwungen. Uns fehlt momentan die Stärke im Powerplay, ohne Überzahl ist es schwer, Spiele zu gewinnen. Ansonsten kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen, auch wenn ein Punkt in unserer Situation sicher zu wenig ist.“
Hamburg Freezers – Thomas Sabo Ice Tigers 4:3 n.V. (0:1,1:1, 2:1, 1:0)
Hamburg Freezers: Treutle (Curry) – Cook, Traverse; Köppchen, Schubert; Schmidt, Nielsen; Köttstorfer – Flaake, R. Collins, Festerling; Oppenheimer, Aubin, Stone; Polaczek, Dolak, Engelhardt; Brooks, Jensen, Möchel – Trainer: Benoît Laporte
Thomas Sabo Ice Tigers: Ehelechner (Moss) – Pollock, Leask; Traynor, Butenschön; Walter, Schüle – Jospeh, Stastny, C. Collins; Aab, Barta, Frosch; Oblinger, G. Leeb, Ehliz; B. Leeb, Fischhaber – Trainer: Peter Draisaitl
Tore:
- 0:1 – 00:39 – C. Collins (Stastny, Joseph) – EQ
- 1:1 – 30:44 – Engelhardt (Schubert, Dolak) – PP1
- 1:2 – 38:09 – C. Collins (Pollock, Leask) – EQ
- 2:2 – 43:01 – Polaczek (Oppenheimer, Schubert) – EQ
- 3:2 – 48:06 – Stone (Schubert, Oppenheimer) – EQ
- 3:3 – 58:51 – C. Collins (Aab, Leask) – EQ/sechster Feldspieler
- 4:3 – 60:38 – R. Collins (Köppchen) – EQ
Schüsse: Hamburg: 22 (7 – 4 – 9 – 2) – Nürnberg: 34 (8 – 11 – 15 – 0)
Strafen: Hamburg: 11 Minuten + 20 Minuten Schubert – Nürnberg: 6 Minuten
Schiedsrichter: Roland Aumüller, Gordon Schukies (Sochiera, Ratz)
Zuschauer: 6.783
Quelle: Hamburg Freezers – Pressemeldung
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