2. Bundesliga: Pinguine gewinnen Nordderby

30. Januar 2012 11:33 0 Kommentare

„Alles richtig gemacht Herr Leidborg!“ – mit Erfahrung, Gespür und einer Portion Glück haben die für die heutige Partie getroffenen Personalentscheidungen von Trainer Gunnar Leidborg am Ende des mit Spannung erwarteten Nordderbys einen 3:0 (o:o/1:0/2:0) Sieg für die Fischtown Pinguins erbracht. Aufgrund des zusätzlichen Ausfalls von Sirhei Stasy war Trainer Leidborg vor die Frage gestellt, ob er mit zwei deutschen Torhütern und zwei „Kontios“ im Feld oder mit Jaeger und einem ausländischen Feldspieler den Nordgipfel gegen Hannover bestreiten wollte. Die Entscheidung Sirhei Stas und Jaeger in die Schlacht zu werfen sollte sich am Ende als richtig erweisen. Stas erzielte ein Tor und Jaeger spielte zu Null.

Bereits im ersten Abschnitt waren die Pinguine das klar Spiel bestimmende Team. Läuferisch klar überlegen, kämpferisch Akzente setzend und in der Spielanlage reifer wirkend waren hätten die Seestädter bereits nach den ersten zwanzig Minuten eine Führung verdient. Diese durften die knapp 3700 Fans erst im Mittelabschnitt bejubeln, als Sirhei Stas auf Vorarbeit von Stanley und Teljukin in der 31. Minute die dritte Powerplay Situation nutzen konnte und aus Nahdistanz Hannovers Ower keine Chance ließ. Trotz weiterer guter Gelegenheiten kamen die Pinguine im Mittelabschnitt zu keinen weiteren Toren. Dies änderte sich erst im Schlussdrittel, als zunächst Karten Gosdeck auf Zuarbeit von Saurette und Kosick mit einem Hammer fast das niedersächsische Tornetz zerfetzt hätte (42.). Danach dominierten die Pinguine Scheibe und Gegner. Die Belohnung für diese Überlegenheit durften Stanley & Co in der 53. Minute entgegen nehmen. Diesmal war es Saurette, der eine gekonnte Rücklage von Gosdeck zum 3:0 verwandeln konnte. Unter dem frenetischen Jubel der Fans aus der Seestadt spielten die Leidborgianer diese Partie gekonnt über die Zeit.

Auf der anschließenden Presskonferenz bestätigte auch Gästetrainer Künast den Bremerhavenern einen verdienten Sieg. Insgesamt konnten die zuletzt doch mächtig stark aufgetretenen Niedersachsen an diesem Abend die Fischtown Pinguins nur selten in Gefahr bringen. Trotz des Erfolgserlebnisses müssen die Pinguine aber bereits am kommenden Freitag in der Partie gegen die Eispiraten Crimmitschau beweisen, dass der heutige Sieg mehr als eine „Eintagsfliege“ war.

Quelle: Fischtown Pinguins – Pressemeldung

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